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Tarifrunde 2009: Abschluss mit Weitblick PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 06. März 2009 um 11:39 Uhr
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Tarifrunde 2009: Abschluss mit Weitblick
Jahresruhezeitplan
Mindestruhezeit an Wochenende
Ruhezeit von 36 Stunden
Tägliche Mindestruhezeit
Maximale Schichtdauer
Absage von Arbeit
Pausen ab 15 Minuten
Ausbleibezeit
Maximale Wochenbelastung
Regelungen zum Zusatzurlaub
Fahrzeit auf der Lokomotive
Zehn-Minuten-Regelung
Zulagen- und Entgeltsystem
Verhandlungsverpflichtung vereinbart
Tragfähiger Kompromiss
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05.03.2009 - Am 31. Januar 2009 schlossen die GDL und der Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv-MoVe) die Tarifrunde 2009 für Lokomotivführer in Frankfurt am Main erfolgreich ab.


Die GDL hat folgende Entgeltverbesserungen erreicht:

• eine Erhöhung der Monatstabellenentgelte rückwirkend zum 1. Februar um 2,5 Prozent,
• die Auszahlung einer erhöhten Ergebnisbeteiligung von 500 Euro im Dezember 2009; vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeseisenbahnvermögens (BEV) erhalten auch die Beamten diese Leistung,
• eine weitere Erhöhung des Tabellenentgelts um zwei Prozent zum 1. Januar 2010,
• eine Laufzeit von 18 Monaten bis zum 31. Juli 2010 sowie
• keine Anrechnung der prozentualen Entgelterhöhungen auf die ZÜ.

Laut Arbeitgeber ist die Auszahlung der Entgelterhöhung erst zum März 2009 möglich, verbunden mit der Nachzahlung für den Februar. Erstmals wurden auch die vor der Einführung des Lokomotivführertarifvertrags statischen Zulagen (Fahrleistungszulage, Fahrzeitzulage und Urlaubsgeld) um den Prozentsatz der vereinbarten Entgelterhöhung erhöht. Der Effekt der integrierten Zulagen wird nun zum ersten Mal deutlich. So ergibt sich zum 1. Januar 2010 allein bei der Entgeltgruppe LF 5 Stufe eins ein Erhöhungsbetrag von 100 Euro.

Außerdem wirken sich nun zwei Punkte aus, die die GDL schon im März 2008 vereinbart hatte. Das ist zum einen die Regelung, dass der Bruttoentgeltzuwachs für den Zeitraum 1. Juli 2007 bis 31. Januar 2009 mindestens 1 600 Euro betragen muss. Ist das nicht der Fall, wird der an 1 600 Euro fehlende Betrag durch eine Ein-malzahlung beglichen. Zum anderen fiel zum 1. Februar 2009 der sogenannte Fahrpersonalfaktor weg. Damit arbeiten Lokomotivführer und Zugbegleiter nun eine Stunde weniger pro Woche. Alternativ kann auch durch Betriebsvereinbarung festgelegt worden sein, dass die Arbeitszeit der Lokführer und/oder Zugbegleiter auf dem bisherigen Stand bleibt. In diesem Falle wird das Entgelt um den Anteil einer Wochenstunde — circa 2,5 Prozent — erhöht.

Deutliche Verbesserungen konnte die GDL geschäftsfeldübergreifend bei der Arbeitszeit der Lokomotivführer erzielen. Hier hat sie unterschiedliche Arbeitszeitregelungen im Nah-, Fern- und Güterverkehr strikt abgelehnt. Für die Arbeitszeit gelten folgende Neuregelungen:



 

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