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Wesentliche Forderungen umgesetzt |
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Geschrieben von: Administrator
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Samstag, 07. Februar 2009 um 12:38 Uhr |
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06.02.2009 - Der Hauptvorstand und die Tarifkommission der GDL haben am 4. Februar einstimmig dem Ergebnis zur DB-Tarifrunde 2009 zugestimmt. Damit konnte die GDL ohne Arbeitskämpfe eine Lösung auf dem Verhandlungswege durchsetzen.
Der Tarifabschluss sieht unter anderem Folgendes vor:
• ab 1. Februar 2009 Entgelterhöhung um 2,5 Prozent; • ab 1. Januar 2010 weitere Erhöhung um zwei Prozent; • 500 Euro Einmalzahlung im Dezember 2009 als Ergebnisbeteiligung, die auch an die zugewiesenen Beamten gezahlt werden soll; • Verbesserungen in den tariflichen Arbeitszeitbestimmungen, wie ein verbindlicher Jahresruhezeitraum, die Umwandlung der zweistündigen Ruhepause in eine bezahlte Tätigkeitsunterbrechung, eine Ruhezeitverlängerung am Wochenende auf 60 Stunden sowie Regelungen zur Absage von Arbeit und • verbindliche Standards zur Qualifizierung von Lokomotivführern (Ausgestaltung LfTV Teil E).
Darüber hinaus verpflichtete sich die DB, die bei DB Bahnservice beschäftigten Lokomotivführer in den Geltungsbereich des LfTV zu überführen. Nach dieser Überführung wäre das bahninterne Lohndumping beendet.
Die GDL ist bestrebt, mit der DB innerhalb der nächsten Monate eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge zu vereinbaren. Ebenso sollen Regelungen zur Absicherung der Lokomotivführer bei Berufsunfähigkeit verhandelt werden. Bis dahin wird kein betroffener Lokomotivführer gekündigt beziehungsweise gegen seinen Willen zur Ruhe gesetzt.
Die GDL betrachtet diesen Tarifabschluss, der eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2010 hat, insbesondere unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als großen Erfolg. Sie hat mehr als 80 Prozent ihrer Tarifforderungen umsetzen können. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 08. Februar 2009 um 20:58 Uhr |