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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, 06. Februar 2009 um 00:56 Uhr |
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Seite 1 von 4 Die Geschichte des Bf Ingolstadt begann am 14.11.1867. An diesem Tag wurde die Zugverbindung zwischen München und Ingolstadt aufgenommen. Die vorerst eingleisige Strecke endete in einem Feld. Die Reisenden mußten noch 3 km zu Fuß z ur Stadt zurücklegen. Ab 12.04.1870 wurde der Zugverkehr bis Pleinfeld und Gunzenhausen aufgenommen. Nördlich der Donau wurde ein Localbahnhof errichtet und die Reisenden hatten nur mehr 1 km zum Stadtzentrum. Am 01.06.1874 wurde der Zenralbahnhof Ingolstadt und ein Teilstück der Donautalbahn von Ingolstadt nach Regensburg eröffnet. Es folgte am 15.05.1875 die Paartalbahn von Ingolstadt nach Augsburg und am 01.10.1904 die Localbahn von Ingolstadt nach Riedenburg. Die Ursprünge der Betriebswerkstätte gehen auf die Jahre 1872 - 1874 zurück. Ihr Zentrum bildeten zwei hinterereiander angeordnete, 17-ständige und halbkreistörmige Ringlokschuppen mit Drehscheiben. Die zum Unterhalt der Fahrzeuge notwendige Lokwerkstatt war in Form von zwei rechteckigen, jeweils zweigleisigen Seitenflügeln an den Nordschuppen angebaut. Zur Lokomotivbehandlung waren ferner ein Brunnenhaus mit Wasserreservoir, zwei Holzlagerplätze, eine Torfremise neben dem Nordschuppen, sowie ein Kohlenlagerplatz neben dem Südschuppen vorhanden. Die Bediensteten der Betriebswerkstätte wohnten großteils in der östlich der Werkstättenanlagen gelegenen Gemeinde Ringsee/Kothau. Dort befand sich außerdem ein Übernachtungsgebäude für auswärtiges Fahrpersonal. Im 2.Weltkrieg wurde es durch Bomben zerstört und danach wieder aufgebaut. Das Oberbahnamt Ingolstadt hatte am 06.12.1890 folgenden Lokomotivbestand: 6 Lokomotiven für den Schnellzugdienst, 28 Lokomotiven für den Postzugdienst und 41 Lokomotiven für den Güterzug-, Localbahn- und Rangierdienst.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. März 2009 um 19:04 Uhr |